Istrische Küche: was Sie probieren sollten
Istrien auf dem Teller verbindet Meer und Hinterland. Trüffel, Rohschinken, hausgemachte Pasta und Olivenöl kommen aus dem Landesinneren, der Fisch aus dem Meer. Das sind die Gerichte und Zutaten, für die wir immer wieder an den istrischen Tisch zurückkehren.

Trüffel
In den istrischen Wäldern, am bekanntesten rund um das Tal der Mirna, wachsen schwarze und weiße Trüffel. Der weiße ist am begehrtesten und wird im Herbst und frühen Winter gesammelt, jetzt ist also die richtige Zeit.
Auf unserer Karte gibt es Trüffel zu hausgemachter Pasta, im Risotto mit Garnelen, auf dem Rindersteak und auf der Pizza Tartuffo.
Rohschinken, Käse und Olivenöl
Istrischer Rohschinken wird luftgetrocknet und nicht geräuchert, deshalb schmeckt er milder als der dalmatinische. In der Europäischen Union hat er eine geschützte Ursprungsbezeichnung.
Am besten probieren Sie ihn auf einer Platte mit heimischer Salami und Käse, mit Brot und einem Tropfen istrischem Olivenöl. Bei uns ist das die Istrische Platte.
Hausgemachte Pasta
Fuži und pljukanci sind istrische Pastasorten, die traditionell von Hand gemacht werden. Fuži sind gefaltete Teigquadrate, pljukanci längliche, gerollte Stücke. Meist gibt es sie zu Wildgulasch, mit Trüffeln oder im Frühling mit wildem Spargel.
Maneštra und Supa für kalte Tage
Maneštra ist eine dicke istrische Suppe aus Bohnen und Gemüse, in manchen Gegenden auch mit Mais. Sie köchelte lange auf kleiner Flamme und war im Winter die Hauptmahlzeit.
Supa ist ein istrischer Brauch: Rotwein, meist Teran, wird mit Olivenöl, etwas Zucker und Pfeffer erwärmt, und geröstetes Brot wird hineingetunkt. Traditionell trinkt man sie aus einem gemeinsamen Krug, der Bukaleta.
Fisch und Wein
Am Meer isst man einfach: Wolfsbarsch oder Dorade vom Grill, Garnelen und Oktopus, dazu Mangold und Olivenöl.
Als Glas zum Essen wählen Sie istrische Malvasier, einen frischen Weißwein zu Fisch und Pasta, oder Teran, einen charaktervollen Rotwein zu Fleisch und Rohschinken.



